Schulregeln

Wo Menschen zusammen leben, lernen und arbeiten gehören Wertschätzung, Achtung, das Respektieren unterschiedlicher Sichtweisen und Meinungen ebenso dazu wie Missverständnisse, Enttäuschungen, Wut, Streit und Formen von Gewalt.

Entscheidend ist, dass wir uns dessen bewusst sind. In Konflikten wollen wir respektvoll und achtsam mit einander umgehen.

Es geht um den Umgang und das (Er-) Kennen der verschiedenen Gewaltformen. Eine klare Haltung und die gemeinsam mit allen Beteiligten – den Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium und der Elternschaft- erarbeiteten Regeln sind wichtiger Bestandteil unseres Schullebens.

 

Neben umfangreichen Präventionsprojekten und einem gezielten Sozialtraining arbeitet die Anne-Frank-Schule u.a. mit der “Gelben-Karten-Regelung“.

 

Die “Gelbe-Karten-Regelung“

Störungsprävention beginnt bereits bei der Unterrichtsplanung und Gestaltung. Nicht alle Unterrichtsstörungen jedoch lassen sich methodisch didaktisch verhindern. Hier bedarf es verbindlich eingeführter und allen Beteiligten bekannter Schulregeln, um das Schulleben zu gestalten.

Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam im Unterricht Regeln für die Schulgemeinschaft erarbeitet. Besonders wichtig ist die „STOPP Regel -HÖR AUF – Ich will das nicht! “ und – egal wer anfängt: „Ich antworte nicht mit Gewalt!“

Konflikte und unterschiedliche Meinungen gehören zum Menschsein dazu. Mit ihnen angemessen umgehen zu können bleibt ein lebenslanger Lernprozess – auch schulisch.

Bei Gewalt und schwerwiegenden Unterrichtsstörungen ist es wichtig, sofort und konsequent zu reagieren.

Zum Gewaltverhalten zählen:

  • Körperliche Gewalt,
  • Seelische Gewalt (Beleidigung, Mobbing -auch über Handy und Internet/“Cyber-Mobbing“) und
  • Sachbeschädigung.

Keine dieser Formen  des Gewaltverhaltens darf akzeptiert werden  – “Null Toleranz!“

Mit der 3. Gelben Karte erhält das Kind eine Rote Karte und die Eltern werden sowohl informiert, um weitere Erziehungsmittel abzusprechen.  (Dies kann z.B.  eine kurze „Auszeit“ in einer anderen Klasse und/oder ein vorzeitiges Abholen lassen durch die Eltern beinhalten. Für diese Zeit erhält das Kind Aufgaben durch eine Lehrkraft und bearbeitet diese selbstständig.

Bei drei Roten Karten innerhalb eines Halbjahres bzw. bei besonders schweren Vorfällen erfolgt die Einberufung einer Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmenkonferenz durch die Schulleitung.  Die Konferenz entscheidet dann über weitere Schritte.

Ziel ist es – neben dem Schutzaspekt und dem Recht auf ungestörten Unterricht – das verursachende Kind durch eine transparente und konsequente pädagogische Haltung in seiner sozial-emotionalen Entwicklung zu fördern und zu stabilisieren.

Ausführliche Informationen erhalten Sie im Rahmen von Klassenelternabenden, allgemeinen Informationsabenden, durch die Klassenleitung und die schulischen Gremien.

Die Schulregeln hängen im Schulgebäude den Klassenräumen

 

GEWALT ist: Jemanden schlagen, schubsen, treten, spucken, beschimpfen, beleidigen, bedrohen, erpressen, ausschließen, mobben, Sachen oder Räume beschädigen, kaputtmachen

Bei uns gelten die STOPP-REGELN:


„STOPP – HÖR AUF – Ich will das nicht!“
„Ich fühle mich…“ (Ich-Botschaft)

RÜCKZUG – WEGGEHEN – SCHUTZBANK – EIGENER PLATZ!

HILFE HOLEN!

WICHTIG:
Es ist egal wer anfängt! Wir schlagen, schubsen, beschimpfen … nicht zurück! Wir antworten nicht mit Gewalt!

 

An unserer Schule gilt die Null-Toleranz-Regel bei Gewalt:

Keine Gewalt an unserer Schule!

  1. Wir verletzen niemanden! Auch nicht mit Worten!*
  2. Es gibt keinen Grund andere zu schlagen, zu treten, zu schubsen oder zu bespucken!*
  3. Wir werfen nicht mit Sand, Steinen, Stöcken, Schneebällen oder Gegenständen.*
  4. Es ist verboten zu bedrohen, zu erpressen oder zu beleidigen! Auch nicht mit dem Handy und dem Computer!*
  5. Wer anderen Sachen ohne zu fragen wegnimmt oder stiehlt wird bestraft.*
  6. Wer in unserer Schule Räume/ Toiletten und andere Gegenstände beschmutzt oder beschädigt wird bestraft!*

 

Wir achten auf die Stopp-Regeln!

  1. Wir sprechen deutsch miteinander, damit jeder versteht was wir sagen!
  2. Wir sind ehrlich und fair zueinander!
  3. Wir bleiben auf dem Schulgelände!
  4. Wir benutzen keine Handys in der Schule!
  5. Wir gehen leise durch das Schulgebäude und rennen und toben nicht!
  6. Wir gehen nach der Pause direkt in die Klasse (1.Gong)
    und warten leise an unserem Platz auf den Lehrer (2.Gong)!
  7. Wir hören auf alle Erwachsenen, die in unserer Schule arbeiten!

* Besonders der Schülerschaft war bei der Formulierung dieser Regeln eine „klare Ansage wichtig“